Der vij - Idee und Geschichte
Unter diesem Leitstern baut der internationale Verein der Freundinnen junger Mädchen seit 1877 ein Frauennetzwerk auf. Es soll jungen Frauen als Schutz vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung dienen.
Die Grundidee: Für jede Frau, die auf der Suche nach Arbeit allein auf sich gestellt vom Land in die Stadt oder über Ländergrenzen zieht, verlässlichen Schutz zu organisieren.
Aus dem deutschen Zweig des internationalen Freundinnenvereins hat sich der vij entwickelt. Aktive christliche Diakonie, Unterstützung in der Fremde ohne konfessionelle, ethnische oder kulturelle Vorbehalte und die Idee der weiblichen Schutzkette bleiben das Fundament für den vij - Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen. Der vij ist ein Fachverband des Diakonischen Werkes.
Aufgaben und Perspektiven
Zogen früher junge Frauen oft vom Land in die Stadt, um Arbeit zu finden, steht heute die Wanderungsbewegung von einem Land in das andere im Mittelpunkt, speziell von Osteuropa in den Westen. Damals wie heute gibt es gute Gründe: die Zahl erwerbstätiger junger Frauen wird immer größer, viele wollen ins Ausland, sind dann aber zu unerfahren und werden leicht ausgenützt. Ein besonderes Problem, damals wie heute, ist der Frauenhandel, dem wir engagiert entgegen treten.
Zugleich setzen neue Aufgabenfelder auch neue Akzente: Junge Menschen suchen in der Orientierungsphase zwischen Schule und Beruf oder Studium kompetenten Rat, wenn es um einen Auslandsaufenthalt geht. Die Wünsche nach interkulturellem Austausch und vor allem die Chancen, die eine Auslandserfahrung jungen Frauen bringt, wollen wir unterstützen und fördern.
So löst der vij seine traditionelle Selbstverpflichtung immer wieder neu ein:
Helfen - Beraten - Begleiten -
Weltweit - Kompetent - Christlich




